Impuls - Bildung, Beratung und Therapie
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Was ist Prüfungsangst und wie ensteht sie?

Reduktion vom Prüfungsängsten mit Hilfe der Audio CD:

Selbstsicherheit in Prüfungen

 

...weil Du dich fühlst, wie Du denkst

Zeit ca. 30 min.


Die Inhalte der CD sind entwickelt von Anke Westermann, Diplom Psychologin und Matthias Westermann, Diplom Sozialpädagoge.

Musik von Bernhard Götz, sound engineering - music productions


Preis 19,50 € inkl. MwSt. und Versand innerhalb Deutschlands


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Unter Prüfungsangst verstehen wir eine Angst, die durch Prüfungssituationen oder Situationen, die wir als Prüfungen erleben, ausgelöst wird.

Die Angst vor Prüfungen hat unterschiedliche Erscheinungsformen und kann schon im Kindesalter beginnen (ein Gedicht im Kindergarten aufsagen, Konfirmandenprüfung, ein Theaterstück in der Schule aufführen, eine Rede halten…).

Viele haben schon bei dem bloßen Gedanken an eine Prüfung Symptome, wie Kloß im Hals, Zittern, Schweiß auf der Stirn, Übelkeit,…

Die Befürchtung, das Geforderte nicht leisten zu können, kann auf unterschiedliche Weise entstehen:
a) durch negative Vorerfahrungen wie z.B. ein Referat, oder eine Präsentation, die schlecht gelaufen sind.

b) durch Befürchtungen, die sich aus Erzählungen anderer speisen. (Herr X  ist richtig hinterhältig in der Prüfung, die kannst du überhaupt nicht bestehen!), oder

c) durch das eigene Selbstbild – ich kann das sowieso nicht schaffen.

Diesen Teil nennt man Selbstattribution: Man schreibt sich selbst bestimmte Merkmale oder Eigenschaften zu -  hier vor allem auch den befürchteten Misserfolg einer Prüfung. In der Regel  vergessen wir bei dieser Art zu denken, dass auch andere Faktoren für das Bestehen einer Prüfung wichtig sind, wie die allgemeine Tagesverfassung aller Beteiligten, der Stoff, der geprüft wird, Laune des Prüfers, Uhrzeit,...

 

Menschen die an Prüfungsangst leiden, erleben sich häufig als verantwortlich für die gesamte Situation.  Dadurch kommt es zu Unsicherheiten, aus denen die Angst entsteht, die eigene Leistung  könnte evtl. nicht ausreichen.

Bei jemandem, der bereits Angst hat, er könnte in der Prüfung versagen entwickelt sich zusätzlich eine Eigendynamik.

Es kommt bald zu einer Angst vor der Angst, die dafür sorgt, dass eine Prüfung nicht mehr vernünftig vorbereitet werden kann.  Dadurch widerum verstärkt sich die Angst, solch eine Situation überhaupt nicht schaffen zu können, was sich wiederum in körperlichen Beschwerden wie Herzrasen, Schweißausbrüchen und Zittrigkeit niederschlägt. 

Viele Menschen können in Prüfungssituationen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten nicht voll entfalten und sind schon während den Prüfungsvorbereitungen durch ihre Angst beeinträchtigt und haben keine Lust  zu lernen.

 

 

 

Bei jeder Angstbehandlung sollte man sich auch fragen, wofür Ängste denn eigentlich gut sind.

 

 

Angst ist eine natürliche Reaktion, sowohl bei Menschen als auch bei Tieren, wenn sie sich bedroht fühlen.

Sie setzt den Organismus innerhalb weniger Sekunden in Alarmbereitschaft. Es ist eine zweckmäßige Reaktion auf körperliche Bedrohung, da diese starke körperliche Aktvierung das Lebewesen auf Angriff oder Flucht vorbereitet. Der Körper befindet sich in einem sogenannten Notfallmodus. Rückblickend auf die Evolution ist es sehr vernünftig, vor gefährlichen Situationen ein großes Unbehagen (Signalangst) zu entwickeln. Ein gebührender Respekt vor einem gefährlichen Tier kann  lebensrettend sein.

 

 

Wissenschaftler haben bewiesen, dass ein mittleres Anspannungsniveau optimal für eine Prüfung ist und für das richtige Maß an Energie sorgt und ein optimales Konzentrationsniveau erreicht wird.

 

Also gar keine Angst, bzw. Aufregung vor einer Prüfung zu empfinden ist auch kein erstrebenswertes Ziel zum Bestehen einer Prüfung.


Unseren Blackout produzieren wir uns selbst, indem wir uns zu stark in Anspannung versetzen. Wir malen uns beispielsweise vor einer Prüfungssituation aus, wie schlecht die Prüfung verlaufen wird.

Wir setzen uns unter Druck, dass wir unbedingt gut sein müssen und wir die Prüfung auf jeden Fall bestehen müssen. Wir schaffen uns durch unsere Gedanken immer mehr Gründe, Angst vor der Prüfung haben zu müssen, und arbeiten so immer mehr gegen unser Ziel, die Prüfung erfolgreich zu bestehen.

Unser Gehirn klinkt sich sozusagen aus, es ist ihm zu gefährlich. Um unser Gehirn am Funktionieren zu halten, brauchen wir beruhigende, positive Gedanken.

 

Bei Interesse führen wir sehr gerne Erstgespräch (Kosten 30 €) mit Ihnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Minimalprinzip

 

 

Autoren: Anke und Matthias Westermann

Verlag: Gollenstein Verlag; Oktober 2015

 

ISBN: 978-3-95633-053-7

 

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